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MONJA
DARGEL

ICH GLAUBE, DIE KUNST GEHT IMMER NUR SO WEIT UND TIEF, WIE DIE EIGENE LIEBE.

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Andrew Wyeth

WERDEGANG
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Werdegang

VITA

Monja Dargel-Böhm

Geboren 1971 in Elmshorn. Ich male und lebe dort.

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2019 Fortbildung Pentiment Hamburg

https://www.pentiment.de/Till Gerhard

http://www.tillgerhard.de/

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2020 Fortbildung „Back to the roots“

https://werkschule.de/Till Gerhard 

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2021 Fortbildung Pentiment Hamburg Katia Kelm

https://katiakelm.de/

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2022 Fortbildung Pentiment Hamburg / Katja Kelm

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2023 Fortbildung Pentiment Hamburg/ Till Gerhard

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2024 Fortbildung Pentiment Hamburg / Alexander Raymond

https://a-f-m-b.de/personen/raymond-alexander/

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Kunstschule Eva Wehdemeyer

http://www.wehdemeyer.de/ in Hamburg

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Weitere Teammitglieder: Rosalie

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„LICHT SENDEN IN DIE TIEFE DES MENSCHLICHEN HERZENS – DES KÜNSTLERS BERUF!“
Robert Schumann
 

Die Malerei war und ist wie ein Versuch mich in dieser Welt zurechtzufinden, mir Gehör zu verschaffen, ein Versuch sie zu reparieren.

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Am Anfang dachte ich, ich spiegele was ich sehe, aber ich malte, was ich fühlte.

Dennoch habe ich viele Jahre in einer Malschule das Sehen geübt und die Farben kennengelernt. Es gab mir Sicherheit, mich besser auszudrücken.

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In der Sommerakademie „Pentiment“ in Hamburg habe ich dann wieder gelernt, alles gelernte ein wenig loszulassen und mich spielerisch der Malerei genähert. (bei Till Gerhard mit Farben geschüttet, den Verstand ein wenig ausgetrickst).

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Vor fünf Jahren habe ich mich nun getraut und gefreut, mich ausschließlich mit der Malerei zu befassen. Es ist wie eine vermisste Welt, in der ich nun leben darf. Leider wird mir heute, das ich nicht studiert habe, oft zum Verhängnis, mich zeigen zu dürfen, darum so viele Worte.

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Besondere Inhalte der Malerei sind für mich immer wieder die Themen „Rückzug“ und „Hoffnung“, somit die Suche nach einer Welt in der alle glücklich sein dürfen. Die kindliche Seele in mir ist immer noch mit der magischen Welt verbunden und so entstehen immer mehr Bilder die aus dem Realismus in eine andere, in eine magische Welt kippen. Im Mittelpunkt stehen bei mir die Tiere. Selber fühle ich mich in meiner Entwicklung als ob ich etwas Unaussprechliches zwischen den Welten suche.

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Tierwohl

TIERWOHL

VERGESSENE WESEN

Sie leben unter uns, haben Gefühle ein ausgeprägtes Sozialverhalten und sind intelligent – vergleichbar mit einem Hund. Wenn man über sie erzählen möchte... gehen andere weg. Beginnen einen zu meiden...

 

Ich hoffe Sie lesen weiter.

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Ihr Leben ist von Angst, Panik, Kälte, Isolation, Dunkelheit und Gestank geprägt. Dabei lieben sie es in Frieden zu leben, das miteinander Kuscheln, sich die Sonne auf ihren Bauch scheinen zu lassen, sich weiche Nester aus Blumen und Gras zu bauen. In der Realität leben aber die meisten auf Beton oder Stahl mit kleinen Spalten dazwischen... wo ihr Kot und ihr Urin durchfällt... der Gestank ist fürchterlich. Aber sie können nicht weg... nicht umherlaufen, was sie sonst sehr gerne tun. Sie sind ohne Tageslicht auf einer Fläche von 0,75 Quadratmeter eingesperrt. Auf dieser Fläche leben sie nun 9 Monate bis zu ihrer Tötung. Ihre natürliche Lebenserwartung wären 20 Jahre.

 

Ich habe die Fläche von 0,75 Quadratmeter als Box nachgebaut 1 Meter lang und 0,75 Meter Breit.

 

Nun habe ich zwölf ausgewählte Menschen gebeten für nur 15 Minuten in dieser Box Platz zu nehmen...ihre Gefühle danach... werden die Titel meiner Bilder. Ich habe die Menschen nach dieser Zeit von oben fotografiert. Nun habe ich mir Leinwände anfertigen lassen, in genau der gleichen Größe und male die Fotos ab, mit all meinen Gefühlen und mit denen der Teilnehmer... dadurch verändern sich die Bilder und verdeutlichen...die Hölle. Es wird nach dem Zyklus noch ein dreizehntes Bild geben... als Transformation... ein glückliches Schwein.

 

Ich freue mich sehr, wenn sie hier den Prozess beiwohnen...

Es sind schon sehr schöne Gedanken im Austausch mit den Personen entstanden... die ich nun gerne nacheinander vorstellen möchte.

 

 

Ich werde mir zwei Jahre hierfür Zeit nehmen, weil ich es in Liebe gestalten möchte.

 

Dieses Projekt hilft mir ein wenig – mit dieser verrückten Welt klar zu kommen... n der wir vermeintlich so kultiviert sind... so viel Wissen und so wenig fühlen.

 

Wir scheinen Sklaven unserer eigenen Gier geworden zu sein... gebaut auf den vergessen Wesen.

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Ein erster Einblick in das Projekt (noch am Entstehen) mit den ersten beiden Motiven (von 12): 

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PROZESSE
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Prozesse

WIE DIE BILDER ENTSTEHEN

Monja Dargel vor Ihrem Werk, der Hasendämmerung

DIE ENTSTEHUNG DER "HASENDÄMMERUNG"

 

„Hasendämmerung“ 90 x 200 cm

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Das Format habe ich anfertigen lassen. Es hat die Größe einer Tür, einer Tür zu einer anderen Welt oder zu unseren Möglichkeiten als Menschheit, wo wir mal einen Blick riskieren dürfen.

 

Der Klimaforscher Anders Levermann gab im Deutschlandfunk ein Interview 2022, das mich immer wieder gedanklich begleitet. Die Überschrift sagt schon viel „Wir finden im endlichen Raum unendliche Möglichkeiten“. Er befasst sich zusammengefasst damit, dass wir uns den noch vorhandenen Spielraum, den wir trotz Krise haben, einmal bewusst werden sollten. Wir brauchen nicht mehr höher und weiter, wir können uns aber dennoch entwickeln, ohne zu verzichten. Die Maße einer Tür sind auch begrenzt, dennoch hat meine Lösung für eine schönere Welt darin Platz gefunden.

 

Das Hauptthema des Bildes handelt von Selbstliebe, der Hase ist dafür als Symbol eingezogen, er bittet die Basis und verbindet fast alles auf dem Bild. Er wird am Anfang der Betrachtung meistens nicht sofort wahrgenommen, wenn er aber einmal erkannt wurde, dominiert er das ganze Bild. So empfinde ich die Selbstliebe. Ich bin so aufgewachsen, dass Selbstliebe mit Egoismus gleichgesetzt wurde. Dabei habe ich mich jahrelang selbst verloren und anstelle der Selbstliebe eine Gier nach Anerkennung entwickelt, die das Loch stopfen sollte. Ich glaube, so geht es vielen in unserer Gesellschaft, ansonsten würden wir nicht im Kapitalismus feststecken. Wenn wir wieder Kontakt zu uns finden, dann kann auch die Heilung im Außen beginnen.

 

Die beiden Menschen stehen für den männlichen und den weiblichen Teil in uns. Der nun liebevoll mit sich, seine eigentliche Bestimmung finden kann. Sozusagen vom Rasenmäher zum Hüter der Natur. Die Erkenntnis nicht die Krönung der Schöpfung zu sein, sondern ein Teil der Natur. Von der Suche nach Geltung im Außen, seiner Intuition wieder zu finden und der vertrauen.

 

Im Zentrum des Bildes hat ein Lama Platz gefunden, dahinter (anfangs noch deutlicher) ist das Meer. „Meer“ bedeutet in der mongolischen Sprache „Dalai“ Dalai Lama ist ein Titel, der übersetzt für „Ozean der Weisheit“ steht. Für die Tibeter verkörpert der Dalai Lama eine Gottheit des Mitleids und Erbarmens, der allen Wesen helfen möchte, den Kreislauf der Leiden zu brechen. Ich schätze es sehr mit der Symbolik zu arbeiten.

 

Intuitiv male ich gerne Tiere und schaue dann, wofür sie stehen (Spirituell/ Krafttiere). Sie Inspirieren mich dann weiter, für den Verlauf des Bildes. Der FUCHS kam zuerst. Er steht für Heilung, Wachstum und Selbsterkenntnis Dann der HIRSCH: Wachstum durch Wahrnehmung der Seele. Der WAL: Mit dem Kosmos verbunden. Der HASE: Im Vertrauen der Herzensliebe. Das LAMA, das steht für einen Impuls von: Das Gewissen erleichtern/reinhalten, auf Mitmenschen zugehen, sich selbst zu vertrauen, und zum Schluss kamen die MÜCKEN: Genährt-sein, Geben und Nehmen und Vertrauen. Die Deutungen sind alles nur Überschriften und zur Vertiefung habe ich mich mit dem Buch „Krafttiere“ von Ralf Hillmann beschäftigt.

 

Die Blumen werden zu Planeten. Rund wie Atome, alles ist eins. Die Vögel sind Überlebenskünstler, stammen sie doch von den Dinosauriern ab. Unten links im Bild zeigt sich die Geburt, oben rechts geht es schon wieder aus dem Leben, dazwischen wenig Zeit zwischen Chaos und Erkenntnis. Und hier und da noch ein paar Geheimnisse, sozusagen die Magie des Lebens.

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DAS TEEHAUS
Energiequelle für Prozesse

Das Teehaus ist ein historisches Gebäude in Seestermühe. Eine wunderschöne Lindenallee steht direkt vor der Tür. Ich hatte letztes Jahr dort ein Seminar besucht und mich sofort in das Gebäude verliebt…Ich habe dann die wunderbare Dinah, die dort sehr vielseitig wirkt (Therapie am Deich) kennen gelernt… und wir waren uns sofort sehr sympathisch. Sie bot mir an, in ihrer Urlaubszeit ihr Teehaus einzuhüten…dort zu malen… was für ein Glück. Es ist ein sehr magischer Ort!

 

Danke liebe Dinah!

KONTAKT

ART

Monja Dargel-Böhm

meer-rosarot(at)gmx.de

0176 49049050

Elmshorn

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